Das Modell der Bioregulatorischen Systemmedizin

Das Modell repräsentiert ein Konsensverständnis der Kernelemente, die der BrSM zugrunde liegen, und der einzigartigen Beziehungen zwischen diesen Elementen. Es wurde eine Gruppenkonzeptualisierungsmethode verwendet, um die Expertenansysten systematisch zu erfassen.

Der BrSM-Ansatz wird durch die Stimulation von Resolutionsprozessen bestimmt

Das BrSM-Modell repräsentiert ein Konsensverständnis der Kernelemente, die der Bioregulatorischen Systemmedizin zugrunde liegen, und der einzigartigen Beziehungen zwischen diesen Elementen, wie sie sich aus den individuellen Perspektiven medizinisch-wissenschaftlicher Experten, Ärzte sowie organisatorischer Führungskräfte und Strategen ergeben. Unter Anwendung des Group Concept Mapping (einer strukturierten Methodik zum Organisieren der Ideen einer Gruppe) wurden die Perspektiven der Beteiligten systematisch zu einem Modell zusammengefasst.  Ein grundlegendes Ergebnis der Modellentwicklung ist das Konzept, dass der bioregulatorische Ansatz von dem Ziel geleitet wird, Resolutionsprozesse unter Berücksichtigung der Kommunikations- und Signalwege des menschlichen Organismus anzuregen.


Das BrSM-Modell besteht aus zehn verschiedenen, aber miteinander verbundenen Konzepten

In den folgenden Abschnitten werden die Kernelemente des BrSM-Modells erläutert, die in zehn verschiedenen, jedoch zusammenhängenden Konzepten betrachtet werden.  Diese Konzepte wurden von internationalen medizinischen Experten und Ärzten bestätigt, in der wissenschaftlichen Literatur und Forschung verifiziert und mit Hilfe der Concept-Mapping-Methode entwickelt.  Es werden die zentralen Auswirkungen der Modellinhalte erörtert, Bereiche für künftige Untersuchungen aufgezeigt und das Modell so positioniert, dass es möglicherweise die Lücke zwischen dem derzeitigen Paradigma in der Medizin und den gewünschten medizinischen Ergebnissen schließen kann.

Biologische Kommunikation über Mehrskalennetzwerke

Die Bioregulatorische Systemmedizin berücksichtigt die Komplexität der biologischen Netzwerke bei der Behandlung von Krankheiten.

Weitere Informationen

Autoregulation biologischer Netzwerke

Gesundheit und Krankheit werden durch den molekularen regulatorischen Informationsfluss bestimmt, der über biologische autoregulatorische Netzwerke erfolgt.

Weitere Informationen

Biologische Kommunikation auf Ebene der Mikroumgebung

Die zelluläre Mikroumgebung spielt eine grundlegende Rolle bei Krankheiten, da sie Signale von endogenen zellulären und umweltbedingten Stressfaktoren koppelt.

Weitere Informationen

Entzündungsphysiologie

Entzündung bildet einen zentralen Regulationsmechanismus zur Aufrechterhaltung der Gewebe-Homöostase.

Weitere Informationen

Reaktion des Entzündungsnetzwerks auf Störungen

Der menschliche Körper kann sowohl entzündungsfördernde als auch entzündungsauflösende Moleküle synthetisieren und regulieren.

Weitere Informationen

Reaktion der Mikroumgebung auf Entzündungen

Die Mikroumgebung ist direkt an der Entstehung sowie der Auflösung der Entzündung beteiligt.

Weitere Informationen

Diagnostik und Behandlungsstrategie

Das primäre therapeutische Ziel bei der BrSM ist die Wiederherstellung der autoregulatorischen Kapazität des Patienten.

Weitere Informationen

Dysregulation als klinischer Schwerpunkt

Die Anwendung der BrSM in der klinischen Praxis dient vor allem der Erkennung fehlregulierter autoregulatorischer Netzwerke.

Weitere Informationen

Bioregulatorische klinische Pharmakologie

Das BrSM Modell empfiehlt einen breiteren Einsatz von Multi-Target-Arzneimitteln anstelle der ausschließlichen Verwendung von Single-Target-Arzneimitteln.

Weitere Informationen

Gesundheits-Krankheits-Kontinuum des Patienten

Es werden Multi-Target-Maßnahmen benötigt, mit denen molekulare Netzwerke verändert werden können, die eine Schlüsselrolle bei der Krankheitsprogression spielen. 

Weitere Informationen

Klinisches Anwendungsmodell 

Die BrSM ist ein umfassender, innovativer medizinischer Ansatz innerhalb der Systemmedizin. 

Weitere Informationen